Vertreterin des Berufsverbandes der Pfarramtssekretäre*innen wiedergewählt!

Diözesanrat der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Liebe Caterina Schaich,
herzlichen Glückwunsch zu deiner Wiederwahl!



Wir als deine Kolleginnen haben doch glatt ein paar Fragen an dich:

Was reizt dich an der Arbeit im Diözesanrat?

Bei meiner ersten Wahl in den 10. Diözesanrat wurde ich ja quasi völlig ins kalte Wasser geworfen. Ich hatte damals nicht wirklich Ahnung, was da genau auf mich zu kommt. Ich musste erst lernen und begreifen, wie der DR überhaupt „funktioniert“, habe viele Menschen aus den unterschiedlichsten Tätigkeitsfeldern kennen- und schätzen gelernt. So bildet sich immer mehr ein Netzwerk mit wertvollen Kontakten. Was mich reizt, ist das Übergeordnete. Nicht nur sich selber oder nur den Berufsverband im Blick zu haben, sondern zu schauen, wer kann mich in unseren Anliegen unterstützen und wo muss ich mich für den Berufsverband einbringen, weil es die Thematik erfordert. Ich bin immer neugierig auf Neues und auf Austausch. Und so finde ich eigentlich alle Themen, mit denen sich der DR befasst, enorm wichtig. Mich begeistert das Engagement, die Fachkompetenz und der wertschätzende Umgang aller Mitglieder.

 

Durch dich hat unser Berufsverband eine Stimme.
Kannst du dir Gehör verschaffen?

Es ist wichtig zu erkennen, an welcher Stelle man sich Gehör verschaffen kann und/oder muss. Dass wir generell als Pfarramtssekretär*innen wahr genommen werden in der Diözese, steht an oberster Stelle. Daher war es schon immer wichtig, dass der Berufsverband im Diözesanrat vertreten ist, was schon seit vielen Jahren der Fall ist. Darauf aufbauend stellt sich die Frage, wo können wir was ändern. Das ist uns im Projekt Pfarrbüro im Wandel nun gut gelungen. Denn dort sind wir definitiv „auf Augenhöhe“ mit dabei.

 

Hast du das Gefühl, dass den Räten*innen bewusst ist, welche Schlüsselrolle die Sekretäre*innen in den Pfarrbüros übernehmen?

Ja. Sie sehen alle die Schlüsselrolle der Sekretär*innen, die gestiegenen Herausforderungen in unserem Arbeitsalltag und die damit verbundenen Probleme. Vor allem die Vertreter*innen aus den Dekanaten kommen immer wieder auf mich zu, um mich in meinem Engagement zu ermutigen. Sie unterstützen durch die Erfahrungen aus ihrer eigenen Kirchengemeinde die Anliegen des BVP. Ich hatte aber auch schon tolle Gespräche mit Räten aus dem Priesterrat, die ebenso bekräftigen, welch wichtige Rolle wir in der Zusammenarbeit vor Ort innehaben. Und besonders gut und wichtig finde ich, dass auch Bischof Gebhard Fürst immer wieder erwähnt, wie wichtig unsere Arbeit in den Kirchengemeinden ist.

 

Hast du für dich Ziele, die du gerne in dieser Wahlperiode erreichen möchtest?

Jetzt wird es erst mal darum gehen, die Neugewählten kennen zu lernen. Inhaltlich möchte ich bei KiamO am Ball bleiben, denn die spannende Frage ist, wie geht es in den Kirchengemeinden nun weiter. Und hat man da dabei die Pfarrbüros auf dem Schirm? Es handelt sich ja um einen Prozess, also Entwicklung. Das Ziel ist, Teil dieser Entwicklung zu sein und an der richtigen Stelle die Anliegen des BVP einzubringen.

 

Mehr Infos zur konstituierenden Sitzung des Diözesanrats finden Sie hier: